Zwei Seelen und eine Verabredung
- info07362024
- 16. März
- 2 Min. Lesezeit
Die Suche beginnt 79 v. Chr.

Ein junges Mädchen wird von ihrem Vater in einen Karton gesperrt. Es ist dunkel. Immer wieder bohrt er mit einem Bohrer Löcher in diesen Karton.
Es sagt zu sich selbst: „Ich komme hier raus. Was auch passiert – ich komme hier raus.“
35 Jahre später telefoniere ich mit ihr. Sie möchte endlich verstehen, warum ihr Vater ihr das angetan hat. Denn es geschah nicht nur einmal – es wiederholte sich über mehrere Jahre.
Nachdem sie mir ihre Geschichte erzählt hat, schließe ich die Augen.
Ich sehe Legionen. Heere, die sich um einen Mann versammeln. Sie folgen ihm, so wie das Flussgras sich in der Strömung eines Flusses wiegt.
Wir befinden uns im Jahr 79 v. Chr.
Gnaeus Pompeius Magnus verliert gegen Julius Caesar am Rubikon und flieht nach Ägypten. Dort bezieht er ein Zelt in der Wüste. Er glaubt sich in Sicherheit.
Doch eines Nachts wird er von ägyptischen Hofwächtern gefasst und in einen Kerker gebracht. Dort wird er sterben. Aber die Art, wie er stirbt, wird sich in einer anderen Form noch einmal wiederholen.
Er sitzt im steinernen Verlies und sieht die Wände auf sich zukommen. Sie sind gespickt mit langen, bohrerartigen Stäben.
„Ich werde hier nicht sterben“, sagt er zu sich selbst.„Ich bin Gnaeus Pompeius Magnus. Ich werde mich erinnern, wer ich bin. Ich werde hier nicht sterben.“
Er versucht, seinen Körper um die Stäbe zu winden, wie eine Schlange. Er kämpft.
Doch er stirbt.
Zwei Seelen, die sich über lange Zeit begleiten, geben sich ein Versprechen:
„Ich werde dich daran erinnern, wer du bist.“
Meine Klientin berichtet mir von einer Truppe von Geistern, die ihr schon lange folgt. Noch immer.
Sie erzählt mir, wie sie sich als Kind in diesem Karton gefühlt hat. Sie wusste immer, dass sie dort wieder herauskommen würde.
Und wenn sie spazieren ging, hatte sie manchmal das Gefühl, sich wie eine Schlange bewegen zu können – als könne sie sich um alles herumwinden.
Ich habe ein Bild von ihr und ein Bild ihrer alten Inkarnation.
Und obwohl sie heute eine Frau ist, lässt sich die Ähnlichkeit nicht übersehen.
Die meisten Menschen glauben, ihr Leben beginne mit ihrer Geburt.
Doch in der Inkarnationsmedizin schauen wir an einen anderen Punkt.
Den Moment, an dem du dein vorheriges Leben verlassen hast.
Der Ausstiegspunkt einer Inkarnation ist nicht nur ein Ende.
Er ist ein emotionaler Abdruck. Ein Beginn.
Die Gefühle, die du in diesem Moment erlebt hast – Angst, Ohnmacht, Schuld, Trauer oder auch Frieden – wirken wie ein energetischer Code in dein neues Leben hinein.
Manche Menschen tragen deshalb heute:
• unerklärliche Ängste
• depressive Schwere
• körperliche Schmerzen ohne klare Ursache
• oder das Gefühl, nicht wirklich im Leben angekommen zu sein
Nicht, weil mit ihnen etwas falsch ist. Sondern weil ein Ausstiegspunkt noch gesehen werden will.
Wenn wir diesen Punkt erkennen,verstehen wir plötzlich Zusammenhänge,die vorher unsichtbar waren.
Und genau dort beginnt oft etwas sehr Kraftvolles:
Die Rückkehr ins Leben.
—
Katharina Kintuy Gründerin der Neuen Inkarnations Medizin

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